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Sonntagmorgen im Bett ...

... und ich mache mir Gedanken über die Frage "Print" oder "Ebook". Ich kam darauf, weil ich gestern einen entsprechenden Artikel au SPIEGEL ONLINE bei Facebook gepostet bekam. Ich war ja gestern nach Ewigkeiten wieder in einer Buchhandlung ...(Die in England zählen nicht. Die sind Maturbation ... ;-)) Ich war überwältigt von dem Angebot an ungeheuer schön gemachten Titeln. Und der Laden (Thalia in Mannheim): proppevoll! Fünf Kassen, an denen die Kunden Schlange standen. So sieht für mich nicht der Untergang des Buchhandels aus, oder gar der Print- Ausgaben. Dabei gestehe ich errötend, dass ich seit einiger Zeit auch Ebook- Nutzerin bin. Ich habe sie entweder auf meinem IPhone oder auf meinem Trekstor- Lesegerät. Ich bin ein Bücherfresser und zwar immer viele auf ein Mal. Und bei Ebooks finde ich es toll, dass ich meine Bibliothek immer leicht und handlich bei mir habe. Und wenn ich dann irgendwo warten muss, kann ich auswählen, auf was ich gerade Lust habe. Dazu kommt noch, dass ich ein Fan der russischen Klassiker bin und wer "Krieg und Frieden" als Print kennt, weiß wie Schultergurte von Taschen schneiden ... Für mich als Autorin ist das Ebook desweiteren eine gute Möglichkeit, einen weiteren Absatzmarkt zu erschließen. Zumal da ich erotische Romane schreibe. Für meine Begriffe ist dieser Bereich eher in die Gruppe "Ex und hopp" einzuordnen, was jetzt vielleicht ein wenig brutal klingt, aber durchaus so ist. Man liest einen erotischen Roman, geilt sich auf, macht es (sich) und gut. Ich glaube, dass ein solches Buch nur selten zu einem Herzenstitel für einen Leser wird, den er immer wieder aus dem Schrank nimmt um ihn noch einmal zu lesen. Für die Autoren von Sachbüchern etc. mag anderes gelten. Kunst- Bild- Bände sind da sicherlich ebenfalls ausgenommen. Wenn natürlich auch der technische Fortschritt für diese Genre Wandlungen bedeuten wird. Ich denke, Print und Ebook werden parallel existieren. So wie es auch im Musikbereich der Fall ist. Die CD hat zwar die dominante Stelle eingenommen, aber Liebhaber kaufen nach vor Schallplatten und zwar solche, die besonders wertig gemacht sind. Für diese wird dann auch mehr ausgegeben. Insofern ist die Antwort auf die Frage Print oder Ebook keine "Entweder/ Oder"- Sache, sondern ein "Sowohl als auch".

In den Katakomben von Mannheim

Heute habe ich mir mal einen ganz besonderen Leckerbissen gegönnt ... Nein! Nicht was Ihr jetzt denkt ... Ich war in Mannheim, wo heute das 9. Mannheimer Schlossfest stattfindet. Hier der Link zur Veranstaltung: http://www.uni-mannheim.de/schlossfest/startseite/index.html Im Zuge dieser Veranstaltung stellt der Foto- Künstler und Schriftsteller Alexander Kästel einige seiner großformatigen Fotoarbeiten aus. Normalerweise gehe ich nicht zu Vernissagen, aber in diesem Fall machte ich eine Ausnahme, denn Alexander hatte bei Facebook so großartige Bilder eingestellt, dass ich einfach neugierig wurde. Glücklicherweise kam ich vor der offiziellen Eröffnung an und hatte so Gelegenheit, ein paar Worte mit dem Künstler zu wechseln. Die Fotografie ist erst seit Kurzem zu seinen Favoriten geworden. Demnächst plant er eine Kombination aus seinen Bildern und seiner Lyrik. Ein Projekt, auf das ich bereits jetzt wirklich gespannt bin. Alexanders Motive bezieht er aus Mannheim und der Umgebung. Er schafft es, bekannte Gebäude und Ansichten au ganz neue Art und Weise darzustellen. Veränderte Perspektiven, Farbbearbeitungen und was der Techniken mehr sind, eröffnen ganz neue Einsichten in die - vermeintlich - bekannten Quadrate- Stadt. Schaut doch mal auf Alexanders Website: http://www.rentadesigner.de/ Meine eigentliche Planung für den heutigen Blog habe ich verschoben, aber nicht vergessen. Den Bummel durch Mannheim habe ich zu einem Shopping- Trip durch die Thalia- Buchhandlung genutzt und "50 Shades of Grey" gekauft. Habe angefangen, zu lesen und bin nicht überzeugt. Aber es ist ja erst Seite 11. Diese Erinnern mich allerdings ziemlich an meine "Anwaltshure". Na - schauen wir mal ...

Noch ein Blog ...

Warum ich meinen eigenen Blog eingerichtet habe, ist schnell erklärt. Viele kennen mich als Autorin erotischer Romane. (Die Hure des Highlanders; Zur Schau gestellt und benutzt; Die Gefangene des Scheichs usw.) Ich möchte diesen Blog hauptsächlich für zwei Schwerpunkte nutzen: Einmal möchte ich Euch ein wenig an meinem Leben als Schriftstellerin teilhaben lassen; und zum anderen möchte ich euch die Gelegenheit zur Kommunikation bieten. Zur Erläuterung: Da ich sehr offensiv mit dem umgehe, was ich tue, komme ich immer wieder in die Situation, dass mich Frauen (seltener Männer) auf das Thema Erotik / Sexualität ansprechen. In vielen Fällen war ich verblüfft, WER mich da mit was für Problemen anspricht. Ein Beispiel: Im Nagelstudio meines Herzens wurde ich durch eine Nageldesignerin betreut, die mir sofort durch ihr gutes Aussehen und ihre charmante, umgängliche Art auffiel. Sie war (ist) eine wirkliche attraktive junge Frau und war zu jenem Zeitpunkt relativ frisch mit ihrem Freund zusammen. Wenn man nun denkt, da müsse doch alles paletti sein - Weit gefehlt! Denn wie sie mir nach wenigen Minuten bereits anvertraute, lief es bei ihnen erotisch weit weniger gut als erwartet. Zwar mühte sie sich nach Kräften, ihn zu erregen, doch dies erwies sich als schwieriger als gedacht. Was auch immer sie versuchte, er blieb beinahe lethargisch. Ich merkte natürlich sofort, dass hier die normalen Tipps, wie: Kerzenschein und sinnliches Dinner nicht fruchten würden. Also schenkte ich mir den Tipp. Ich schenkte mir - ehrlich gesagt - jeden Tipp. Vielmehr sagte ich ihr Folgendes: Entweder, du akzeptierst ihn, so wie er ist oder du trennst dich. Der Mittelweg wäre, dass du mit ihm zusammen bleibst, dich erotisch aber anders orientierst. Heißt: Ihm eine Offene Beziehung abverlangst. Ob er das hinnehmen würde, wissen nur du und er. Wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, dass ich davon ausgehe, dass die beiden sich inzwischen getrennt haben. Was die Dauer einer Beziehung angeht, so ist das natürlich immer relativ. Du kannst mit jemand eine Nacht zusammen sein und dein Leben ist nicht mehr wie vorher. Was wichtig ist, ist dass ihr im Gleichklang seid bei den Dingen, die euch beiden wichtig sind. Man muss sich fragen, ob eine Beziehung halten kann (und auch halten soll), wenn die Sexualität derart unterschiedlich empfunden und gewichtet wird. Meiner Überzeugung nach kann es auf Dauer nicht gut gehen, wenn zwei Menschen so unterschiedlich "ticken". Deswegen lautet die Kernfrage: Wie viele Kompromisse bist du bereit, einzugehen? Morgen mehr ...